Das bedeutet das Aus für ARD&ZDF werbeseitig!

Trotz Niederlage der deutschen Mannschaft, kann das ZDF über 7 Millionen EUR durch TV-Spots einnehmen – das hat jetzt ein Ende!

Aus und vorbei - auch mit den Rekordeinnahmen der öffentlich rechtlichen Sender in Deutschland

Der Traum der Titelverteidigung ist nun endgültig ausgeträumt. Ein Sommermärchen wird es in Detuschland 2018 definitiv nicht geben!

Auch für ARD und ZDF dürfte diese Nachricht ein schwerer Treffer gewesen sein – die Rekordeinnahmen durch Mega-Sekundenbruttopreise bleiben damit verwährt.

Wir wollen Sie darüber aufklären, wie viel das gestrige Spiel trotz Niederlage für die öffentlich rechtlichen eingespielt hat und wie viel Einnahmen durch den Rauswurf der deutschen Elf wohl nicht generiert werden.

Wir haben die Werbeblöcke der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender für Sie beobachtet und mit den veröffentlichten Bruttokosten verknüpft. (Quellen: ARD  und ZDF)  (Die Sonderformate, etwa Unternehmenspatenschaften sind hier nicht berücksichtigt)

Über 7 Millionen EUR für das Deutschland Spiel

Vor, während und nach dem Spiel Deutschland gegen Südkorea konnte das ZDF Einnahmen von über 7 Millionen EUR einstreichen. Der höchste Sekundenpreis lag bei 12.000 EUR!

Im Vergleich: bei dem anschließenden Spiel Serbien gegen Brasilien lag der höchste Sekundenpreis bei 2.640 EUR. Dementsprechend wurden im Rahmen des zweiten Spiels nur knapp 600.000 EUR eingekommen.

Insgesamt ergibt sich eine Tagebilanz von über 7,5 Millionen EUR! Für diese Summe haben ARD und ZDF anfangs eine Woche gebraucht (siehe 1 Woche WM-Werbe-Wahnsinn im TV!).

Sekundenpreise Achtelfinale:
mit D: 1.800 EUR – max. 12.600 EUR
ohne D: 540 EUR – max. 3.200 EUR

Sekundenpreise Viertelfinale:
mit D: 1.395 EUR – max. 12.000 EUR
ohne D: 540 – max. 2.950

Sekundenpreise Halbfinale:
mit D: 2.600 EUR – max. 8.000 EUR
ohne D: 1.450 EUR – max. 3.400 EUR

Das Finale fällt auf einen werbefreien Sonntag (wird übertragen im ZDF)

Neu unter den Top-Spendern: mobile.de und O2

Auch bei dem letzten Spiel der Deutschen Elf kann sich Samsung wieder Top-Spender nennen! Mit dem 60-Sekünder direkt nach dem Ende des Spiels entstanden für Samsung Kosten in Höhe von 657.000 EUR (brutto).

Den zweiten Platz holte sich mobile.de mit der Platzierung von drei Spots (vor Anpfiff,  nach der 1. Hz. und nach Spielende) und Gesamtkosten von 580.800 EUR (brutto). 

 

Bronze geht an O2 mit einem 30 Sekünder in Kombination mit einem 20 Sekünder. Kosten: 547.500 EUR (brutto).

Wettbewerber besser einschätzen?

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